SANSEVIERIA - Bogenhanf

anspruchslos, für Hydrokultur geeignet

Die 'klassische' Pflanze fürs Gasthaus, wo sie es in einem schattigen Winkel, in stickiger Luft und Tabaksqualm aushält, als befände sich dieses Agavengewächs in seiner afrikanischen Tropenheimat. Über 70 Arten sind bekannt, einige davon auch im südlichen Asien. Die interessanten Blüten auf hohen Stielen, die manche Arten entwickeln, haben nur einige Experten an Ort und Stelle oder in sorgsam gehüteten Sammlungen zu Gesicht bekommen. Am bekanntesten ist S.trifasciata, quergebändert reingrün oder mit gelbem Rand. Ihre 'Blattschwerter' können über 1 m lang werden. Die Sorte 'Hahnii' bleibt niedrig, hat breite Blätter und einen rosettenartigen Wuchs.

Standort:

bestes Gedeihen im Zimmer hell bis sonnig, aber auch Halbschatten wird vertragen; im Winter heizungswarme Zimmertemperatur, weniger als 16°C sind ungünstig.

Gießen:

lieber zu wenig als zu viel, zwischen den Gießphasen größere Pausen einlegen, bis die Erde abgetrocknet ist; trockene Luft wird gut vertragen, ebenso hartes Wasser.

Düngen:

den Sommer über alle zwei Wochen mit Kakteendünger oder schwach konzentriertem Blumendünger; im Winter keine Düngung notwendig.

Vermehren:

durch Rhizomteilung einfach; auch Blattschnittlinge bewurzeln zumeist zufriedenstellend, daraus entstehende Pflanzen sind immer grünlaubig.

Hinweise:

braunfleckige oder abgefaulte Blätter zeigen stets zu viel Nässe (Staunässe) oder zu kühlen Stand im Winter an. Sansevierien müssen nur bei zu großem Wurzelballen umgepflanzt werden.