CYCLAMEN PERSICUM - Alpenveilchen

pflegeleicht

Das Alpenveilchen ist mit der Azalee nach wie vor die am meisten gekaufte Blütenpflanze des Winters. Das wird auch so bleiben, da Alpenveilchen meist als 'Wegwerfpflanze' behandelt werden und nach der Blüte im Müll verschwinden.

Standort:

hell bis sonnig; kühl bei Temperaturen zwischen 10 und 15°C. Neue Züchtungen, vor allem die sogenannten 'Minizyclamen' vertragen mehr Wärme, wenn sie sehr feucht gehalten werden.

Gießen:

auch am kühlen Standort regelmäßig, aber nur über den Untersatz beziehungsweise Übertopf, nach einer Stunde überschüssiges Wasser wegschütten; stets temperiertes, kalkarmes Wasser verwenden; Einsprühen ist weniger empfehlenswert.

Düngen:

wöchentlich zusammen mit dem Gießwasser.

Vermehren:

im Frühjahr durch im Fachhandel erhältlichen Samen; Saat bis zum Aufgehen lichtundurchlässig abdecken, da Dunkelkeimer.

Hinweise:

alles Verblühte und welke Blätter sind laufend zu entfernen (abdrehen oder abzupfen, nicht abschneiden). Für eine Weiterkultur senkt man die Pflanzen nach der Blüte am besten mit Topf an einer schattigen Stelle in den Gartenboden ein. Vorher setzt man die Knolle in neue Blumenerde um, ohne vorher das Laub zu entfernen, es wird später von der Pflanze selber abgestoßen. Wenn kein Garten vorhanden ist, stellt man den Topf an einen schattigen Platz, zum Beispiel an ein Nordfenster in der Wohnung. Der Topf wird nun feucht gehalten, die Pflanze wöchentlich gedüngt, da sich eine Ruhezeit als ungünstig erwiesen hat.