Standort:
hell bis halbschattig ohne Sonne; auch im Winter warm, nicht unter
18°C, wobei die Bodentemperatur über der Raumtemperatur liegen sollte. Zugluft und Kühle sind tödlich.
Gießen:
ganzjährig gleichmäßig leicht feucht halten. Vorsicht im Winter: Verdunstungskühle infolge einer Vernässung kann
Totalverlust bedeuten! Das Wasser sollte temperiert und enthärtet sein, besonders
beim Übersprühen der noch jungen Pflanzen.
Düngen:
den Sommer über alle zwei Wochen mit Blumendünger, weniger schadet nicht;
im Winter bis zum Austrieb nur gelegentlich.
Vermehren:
vegetativ für den Laien nicht möglich; falls man Samen bekommt, hat
man bei hoher Bodenwärme und Abdeckung unter Umständen Erfolg.
Hinweise:
wie bei manchen anderen, schwierigen Pflanzen werden Pflegefehler,
zum Beispiel Auskühlung der Topferde, kaum rechtzeitig bemerkt. Oftmals ist erst
Schädlingsbefall ein Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Bei der Fingeraralie
sind das vor allem Spinnmilben und Schildläuse. Wie die ohnedies geschwächte Pflanze auf chemische
Präparate reagiert, ist nicht vorherzusagen. Nur durch ständiges Beobachten kann man mögliche
Pflegeklippen umgehen.
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